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Lissenzephalie

Die Lissenzephalie ist eine Gehirnfehlbildung, die in den ersten vier Monaten der pränatalen Entwicklung des Kindes stattfindet.  Sie beruht auf einer Bewegungsstörung von Neuronen des Kleinhirns. Sie kann auf einer genetischen Veranlagung beruhen, aber auch durch Vergiftungen, Virusinfektionen oder chromosomale Besonderheiten hervorgerufen werden.

 

Häufigkeit

1:100.000 Geburten

 

Arten

Es gibt verschiedene Arten:

–          Vollständiges Fehlen der Hirnwindungen (Agyrie)

–          Verkleinerung der Hirnwindungen (Mikrogyrie)

–          Vergrößerung der Hirnwindungen (Makrogyrie)

–          Reduzierte verdickte Hirnwindungen (Pachygyrie)

Die Lissenzephalie ist angeboren und fällt vor allem durch eine deutlich glattere Oberfläche des Gehirns auf (engl. Smooth brain)

 

Symptome

Typisch für diese Fehlentwicklung sind folgende exemplarisch genannten Symptome, die je nach Schwere des Falls unterschiedlich ausgeprägt sein können:

  • Fehlbildungen der inneren Organe
  • Fehlbildung des Gehirns
  • Probleme beim Schlucken
  • Atembeschwerden und starke Anfälligkeit für Lungenentzündungen
  • Epileptische Anfälle
  • Seh- und Hörbehinderungen
  • Retardierte Entwicklung des Körpers und der Psychomotorik
  • Schwere geistige Behinderung, bis hin zum Verbleib auf dem Niveau eines Babys

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